Kennt ihr schon KLUW?

Wer die Abkürzung kennt, dem sei gleich versichert, dies wird kein Werbetext für den Verfasser. Für alle diejenigen unter euch, die damit noch nichts anfangen können und nicht bereits zu Google gewechselt haben, um selbst danach zu suchen, es bedeutet:

Konstant lernen und wachsen. Bodo Schäfer

Es ist viele, viele Jahre her, dass ich zum ersten Mal auf dieses Kürzel stieß. Seither habe ich es immer im Hinterkopf behalten und hole es mir gern regelmäßig zurück ins Gedächtnis. Vor allem jetzt, in meiner aktuellen Phase ist es präsenter denn je. Seit meiner Entscheidung Anfang des Jahres haben sich zu meinem bisherigen Wissensstand viele neue Erfahrungen und Erkenntnisse dazugesellt.

Wer sich nun vielleicht fragt, wovon ich spreche, dem empfehle ich neben meinem Initialbeitrag gern auch mein Update aus dem Mai: https://karrieregegenfreiheit.de/2024/05/12/breaking-news-es-gibt-eine-kleine-plananderung/

Nun ist es natürlich nicht so, dass mich meine bisherigen Aufgaben so gelangweilt hätten und ich dem Irrglauben unterliegen würde, bereits alles zu wissen und zu kennen. Der feine Unterschied jedoch ist, dass ich mich nach so vielen Jahren Erfahrung auf dem derzeitigen Themengebiet in einer gewissen – vorsicht Schlagwortalarm – : Komfortzone bewege. Das Führen von Mitarbeitern führt selbstverständlich regelmäßig zu dem einen oder anderen Ausbruch aus dieser Zone. Doch zumeist hilft auch hier die Erfahrung, solche Situationen souverän zu lösen.

Seit einigen Monaten beschäftige ich mich hingegen fast täglich mit Dingen, die ich bisher nur als Außenstehender betrachtet habe. Damit meine ich nicht unbedingt das Thema Selbstständigkeit an sich, sondern vor allem der Aufbau einer Strategie das anzuschieben, was ich mir als meine neue Aufgabe vorstelle.

Das spannende daran ist, wie sich der eigene Fokus während des Entstehungsprozesses allmählich verändert. Schaut man sich Interviews mit unternehmerisch sehr erfolgreichen Menschen an, taucht immer wieder eine Gemeinsamkeit auf: Eine neue Idee, nur mit dem Fokus auf den monetären Nutzen – Geld – zu verfolgen, ist in den allermeisten Fällen nicht der erfolgreichste Weg. Es ist die Vision durch ein Produkt oder eine Dienstleistung einen Mehrwert für andere Menschen zu schaffen, einfach gesagt: das Ziel, Probleme zu lösen. Ist man darin erfolgreich, folgt auch das Geld.

„Der Mensch, der mehr als das tut, wofür er bezahlt wird, wird bald höher bezahlt werden für das, was er tut.“ – Napoleon Hill

Auch wird oft davon gesprochen – mittlerweile durch Studien untermauert, dass der eigentliche Entstehungsprozess von etwas Neuem der Teil ist, der motiviert und letztendlich auch glücklich macht. Voraussetzung ist natürlich, dass das, woran man „feilt“ einem auch liegt und zumindest die meiste Zeit Freude bereitet. Wie aber hinlänglich bekannt, scheidet der aktuelle Job nach diesem Kriterium bei vielen Menschen leider aus. Im Ergebnis geht es dann eben häufig doch „nur“ um die Belohnung in Form des Gehalts am Ende des Monats. Die eigentliche Aufgabe jedoch erfüllt viele Menschen nicht oder nur unverhältnismäßig.

Ich stelle fest, der Prozess, mir etwas völlig neues aufzubauen und damit weiter konstant zu lernen und zu wachsen, bereitet mir Freude. Die letzten Monate habe ich – derzeit noch neben dem Job – viel Zeit damit verbracht, eine Strategie zu entwickeln, was ebenso spannend war. Nun setze ich seit Ende September diese Strategie um und lerne erneut täglich dazu, was funktioniert und was zum Teil zwar in der Theorie als gute Idee erschien, sich jedoch in der Praxis als deutlich schwerer erweist. Und es ist einiges, was nicht gleich so klappt, wie ich es mir vorgestellt hatte. Aber ich stelle fest, dass mich das nicht verunsichert oder gar demotiviert, sondern eher noch anspornt, hier und dort zu justieren und mich weiter zu entwickeln.

Denke ich deshalb nicht daran, wann ich damit dann wirklich Geld verdiene? Oh doch, natürlich habe ich das im Hinterkopf. Doch dann besinne ich mich immer wieder, es als eine Art Experiment zu sehen, als ein Projekt zum Beweis der Theorie, wie ich sie oben beschrieben habe. Es ist die perfekte Gelegenheit, jetzt, wo ich den Sprung bereits gewagt habe und meine Ausgangssituation so komfortabel ist, dass mir zumindest zeitlicher Druck oder Existenzängste nicht im Nacken liegen. Für diesen Zustand und die sich daraus ergebene Möglichkeit bin ich sehr dankbar!!! Warum also nicht auch etwas zurückgeben und einen Mehrwert schaffen!?

Ich wünsche euch eine erfolgreiche restliche Woche und hoffe, dass auch ihr sie nutzt, um weiter zu lernen und zu wachsen.

Euer Patrick


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