
Warum dieser Blog?
Sicher fragst du dich jetzt, was will er mir mit diesem Bild sagen? Auch wenn dieser Blick aufs offene Meer, weit in die Ferne bis zum Horizont nicht sofort verrät, was ich im Detail zu erzählen habe, so ist er doch sinnbildlich dafür, wohin es gehen soll.
Nein, ich habe nicht vor, den indischen Ozean schwimmend zu durchqueren – dort entstand das Bild. Auch kann ich dir keine Anleitung geben, wie du solch ein Vorhaben am besten meisterst, weit gefehlt. Am einfachsten beschreibt es ein Wort: Freiheit!
Ein großes Wort. Und ganz sicher bedeutet es für dich nicht grundlegend das gleiche, wie für mich, oder viele andere Menschen. Jeder Mensch definiert Freiheit für sich individuell und dies in den unterschiedlichsten Ausprägungen. Ich und vielleicht auch du, wir leben in Deutschland. Ich bin hier geboren, aufgewachsen und lebte zwischenzeitlich auch in anderen Ländern, was im Laufe dieses Blogs auch noch eine Rolle spielen wird. Mir ging es immer gut und ich bin dankbar und froh, ein so freies Leben führen zu dürfen.
Was also genau fehlt dann noch? Die Antwort ist simpel: Zeit!
Ich möchte dir gern ein paar ebenso einfache Fragen stellen:
- Wo und mit welcher Beschäftigung verbringst du die meiste Zeit deines Lebens?
- Auf einer Skala von 1 bis 10 (gar nicht bis vollkommen): Wie gern verbringst du diese Zeit dort und mit dieser Beschäftigung?
- Wenn du bei 2. unter 10 bist, was würdest du tun, wenn du morgen früh deinen Tag komplett unabhängig planen könntest?
- Fallen dir mindestens 2 Dinge ein, die du schon seit deiner Kindheit oder Jugend unbedingt mal für längere Zeit ausprobieren möchtest, bisher fehlte dir aber immer die Zeit dazu?
- …
Ich könnte dir nun sicher noch viele weitere Fragen auflisten, doch sind wir hier weder bei „Wer wird Millionär“ noch möchte ich, dass der Blog zu sehr in eine Schublade gerät. Dabei sei auch erwähnt, dass dies mein erster Blog ist. Ich habe weder Vorkenntnisse hinsichtlich des Erstellens von Blogbeiträgen noch bin ich besonders versiert, was die Gestaltung einer Webseite angeht – wie du wahrscheinlich unschwer erkennst.
Warum nun also dieser Blog?
Ich habe mich vor nunmehr 9 Jahren entschieden, dass ich mir bis zu meinem 40. Lebensjahr Zeit gebe, um mich so im Leben aufzustellen, dass ich ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zwingend arbeiten MUSS. Um hier jegliche Missverständnis vor dieser Aussage vorwegzunehmen, damit meine ich nicht, dass ich mich anschließend aufs Sofa schmeiße und bis in die letzten Tage faul auf der Haut liege. Dieser Typ war ich noch nicht und ich will es auch nicht werden. Aber zu mir persönlich wird es eine separate Rubrik geben und mit Sicherheit auch noch den einen oder anderen Beitrag.
Ich möchte ab dem 40. Lebensjahr, was nun noch fast genau 1 Jahr in der Zukunft liegt, meinen Lebensstandard mindestens halten können, ohne dafür täglich einem Job nachzukommen – der mir zwar liegt und für den ich auch sehr dankbar bin, dem ich die meiste Zeit und damit Aufmerksamkeit in meinem Leben schenke.
Vielleicht kannst du dir schon denken, dass ich nicht ganz unvorbereitet so einen Schritt wage und ja, seit der Entscheidung in 2015 ist sehr viel passiert. Ich habe viele Weichen gestellt und mich nicht nur auf meinen Job konzentriert, sondern auch nebenher viel dafür getan, dieses Ziel zu erreichen.
Ich möchte hier nicht nur meinen Weg bis heute, mit allen Höhen, Tiefen, Entscheidungen und sonstigen Erfahrungen mit dir, mit euch teilen, sondern freue mich auch darauf, aufzuzeigen, was in dem nun beginnenden letzten Jahr bis zur Kündigung und natürlich auch ab diesem Zeitpunkt passiert.
Ich bin mir sicher, viele von euch hegen ähnliche Gedanken oder haben zumindest schon einmal daran gedacht. Zumeist überwiegt die Ungewissheit, teils sicher sogar Angst vor der Zukunft und so schrecken nicht wenige vor diesem Schritt zurück.
Wenn ich es also schaffe, mit diesem Blog und allem, was ich mit euch teilen werde, nur einigen wenigen die Angst zu nehmen und eventuell sogar etwas Inspiration versprühen kann, habe ich mein Zeil dieses Blogs erreicht.
In diesem Sinne lade ich dich, lade ich euch herzlich dazu ein, mir zu folgen und zu sehen, wie die Reise begann, wie das letzte Stück zum Ziel verläuft und was danach geschieht.
Auf die Freiheit! Euer Patrick